habe ich mich gesteigert. Ich danke meiner Familie, dass sie sich für meine Anfänge zur Verfügung gestellt haben 🙂










Eine Geschichte vom Malen
habe ich mich gesteigert. Ich danke meiner Familie, dass sie sich für meine Anfänge zur Verfügung gestellt haben 🙂










So ganz happy war ich mit dem Portrait meiner jüngsten Tochter nicht. Darum habe ich mit einem anderen Foto einen zweiten Versuch gestartet. Dieses Bild gefällt mir nun auch wirklich viel besser. Die nächsten Tage werde ich ein wenig Pause machen und etwas mit Licht und Schatten üben. Ich mag solche Übungen nicht, weil ich sie als unproduktiv erachte. Aber ich habe gemerkt, dass es wohl doch nicht so schlecht ist, das ein wenig zu üben. Aber jetzt darf ich euch erst mal voller Stolz mein neues Werk zeigen.


Ich mag meinen Job. Weil er mir immer wieder die Möglichkeit gibt, dass, was ich gern mache, auch mit den Kindern zu tun. Und das ganz ungezwungen und ohne eine Aufforderung à la ‚lasst uns mal was machen‘. Zeichnen bildet da keine Ausnahme.
Ich hab meine Zeichensachen ausgepackt und mein nächstes Projekt gestartet. Werde meine Jüngste nochmal zeichnen.

Erst kam ein Kind, dann ein zweites. Sie schauten mir eine Weile zu und stellten Fragen. Ich zeigte ihnen mein letztes Werk und bekam ein ‚ich wünschte, ich könnte das auch‘ . Ich antwortete: „kannst du“. Und dann habe ich beiden eine Vorlage gegeben und nun sitzen sie konzentriert an ihren Bildern. Die Ergebnisse werde ich noch nachreichen
Nein, ich bin keine Kunstlehrerin. Aber wenn ich ihnen das ein oder andere von dem mitgeben kann, was ich in den letzten Monaten gelernt habe und sie Spaß daran haben, freue ich mich sehr darüber. So macht das Arbeiten einfach Spaß.


…und ich will es auch gar nicht sein. Aber dieses Mal bin ich nah dran. So zumindest mein Empfinden. Jedenfalls bin ich sehr stolz, euch heute nun das Portrait von meiner Tochter presentieren zu können. Nachdem es mir ja gestern so verunglückt war. Die Bilder dazu gibt es am Ende des Beitrages.
Aber jetzt erst mal das vorzeigbare Ergebnis 🙂

Das war die Vorlage:

Und das der schwierige Weg dorthin 🙂







So ist es leider. Dann kann man zwar versuchen zu retten, was noch zu retten ist, und manchmal klappt das auch. Aber manchmal eben nicht. Da bleibt dann nur ein weiterer Versuch. Wie mit dem Portrait meiner ältesten Tochter. Bis zur Hälfte sah es wirklich viel versprechend aus. Aber am Ende war das zweite Auge zu groß und passte nicht zum ersten. Die Nase wollte nicht so richtig gelingen und der Mund war zwar gut gelungen, saß nur leider etwas asymmetrisch zum Rest des Gesichts. So kann man das nicht verschenken.
Natürlich bin ich etwas gefrustet. Vor allem wenn man so gut gestartet ist. Aber ich gebe selten auf. So auch dieses mal nicht. Morgen starte ich einen neuen Anlauf. Denn mit jedem weiteren Bild lerne ich wieder etwas Neues. Der Nasenschatten z.B. ist mir heute richtig gut gelungen. Auch das erste Auge war super. Haare kann ich inzwischen ebenfalls ganz gut. Learning by doing. Und immer wieder verbessere ich verschiedene Bereiche. Irgendwann kann ich es dann ohne durchpausen und irgendwann vielleicht auch mal ohne Vorlage, sondern gleich skizzieren und los. Bis dahin mache ich einfach immer weiter. Und viielleicht mache ich auch mal wieder was mit Aquarell, in bunt. Abwechslung ist ja manchmal hilfreich 🙂
möchte gesehen werden. Mit diesen Worten hat mein Schwiegersohn das Einverständnis, dieses Bild zu zeigen, kommentiert. Und für diese Aussage möchte ich ihm an dieser Stelle noch einmal danken. Weil er meiner Arbeit damit eine riesige Wertschätzung entgegen gebracht hat. Meiner Tochter danke ich natürlich ebenfalls recht herzlich. Ich weiß, dass es ihnen sehr wichtig ist, die Privatsphäre der Kinder zu schützen. Aus diesem Grund gibt es auch nicht die Vorlage dazu. Vielleicht später mal, wenn sie älter sind. Wobei das gar nicht wichtig ist. Für mich zählt, dass meine Tochter und ihr Mann ihre Mäuse wiedererkennen und mit dem Ergebnis zufrieden sind.
Das war der vierte Versuch. Und um ehrlich zu sein, ich war sicher, dass ich es nicht hinbekommen würde. Aber Grenzen sind dazu da, um sich entweder in ihnen zu bewegen oder sie zu erweitern. Ich habe beschlossen, sie zu erweitern und nicht aufgegeben, bis meine Tochter mit dem Ergebnis zufrieden ist. Ihr ist es nicht leicht gefallen, Kritik zu üben. Da sie meine Mühe zu schätzen weiß und sie mich keineswegs verletzen wollte. Aber sie hat es nett formuliert und die Kritik war und ist berechtigt. Wenn ich jemanden zeichne, soll er sich auch wiedererkennen. Das war im ersten Versuch nicht so.

Um es mit ihren Worten zu formulieren: „Das ein schönes Bild und auch ein hübsches Kind. Aber nicht meine Tochter“ Und damit hatte sie absolut recht. Der zweite und dritte Versuch ist im Mülleimer gelandet, weil ich es einfach nicht hinbekommen habe. Ich hatte sie schon auf später vertröstet. Aber Aufgeben ist nun mal keine Option. Und darum habe ich es auch noch ein viertes Mal versucht. Und mit dem Ergebnis kann ich nun leben. Vor allem aber, weil sie es auch kann 🙂

Und dann kommt der Moment, an dem man sich eingestehen muss: „So weit bin ich noch lange nicht“. Im Höhenflug meiner durchaus gelungenen Portraits wollte ich dem Wunsch meiner Tochter entsprechen und ein Bild von ihren beiden Kindern zeichnen. Tja….was soll ich sagen? Ich verzweifel gerade. Inzwischen liegt schon der dritte Versuch auf meinem Tisch, aber die beiden wollen meinen Enkelkindern einfach nicht ähnlich sehen. Das Spiel mit Licht und Schatten ist ja eh schon eine Herausforderung für mich. Aber bei einer kleineren Fläche eben noch um einiges mehr. Egal, was ich versuche….ich krieg es nicht hin. Ich sehe es einfach nicht. Und zu meinem Leidwesen bleibt mir im Augenblick nichts anderes übrig, als die Vorlage erst mal weg zu legen und ich mich zu einem anderen Zeitpunkt damit zu beschäftigen. Oh wie wenig ich es leiden kann, wenn ich an meine Grenzen stoße…..
So könnte man meinen Zustand wohl gerade beschreiben. Hab jetzt das dritte Portrait fertig. Diesmal meine jüngste Tochter. Sie hatte sich ein Bild von mir gewünscht. Da ich immer noch am ausprobieren bin, welche Technik bzw. Herangehensweise mir am Besten liegt, habe ich dieses Mal mit den Schattierungen angefangen und mir die dunklen Stellen grob eingezeichnet. Das war einerseits nicht schlecht, andererseits hatte ich am Ende zu viele dunkle Flecken und musste sehr viel radieren. War dann auch zuviel und wird noch korrigiert. Aber ich muss lernen, ein Bild auch mal liegen zu lassen und zu einem anderen Zeitpunkt daran weiter zu arbeiten. Es ist also noch nicht zu 100% fertig, aber ich möchte es trotzdem schon mal zeigen. Auch das ist Enwicklung 🙂






oder warum ein misslungenes Bild trotzdem gelungen ist.
Meine Schwiegertochter hatte mich gebeten, ein Bild von ihr zu zeichnen und mir ein Foto geschickt. Weil ich etwas Zeit sparen möchte, habe ich mir Kohlepapier besorgt um die Umrisse und markanten Punkte abzupausen. Ungeduldig, wie ich nun mal bin, habe ich nicht vorher ausprobiert, wie das mit dem gekauften Papier am besten funktioniert sondern gleich losgelegt. Das Ergebnis war toll, bis auf einen winzigen Fehler….es lässt sich nicht radieren. Demzufolge ließen sich die Konturen nicht in die Schattierungen verstecken. Trotzdem hat das Bild was und da es meiner Schwiegertochter sehr gut gefällt, bekommt sie jetzt zwei. Denn natürlich habe ich mich nochmal dran gesetzt. Diesmal aber wieder mit einschwärzen von Hand. Sicher ist Sicher 🙂


Und auch hier noch mal der Prozess in Bildern






Heute habe ich das nächste Portrait fertig gestellt. Mein Mann musste dieses mal wieder dran glauben. Ich hab schon mehrfach gehört, dass es schwieriger sein soll, jemanden zu zeichnen, den man kennt. Was soll ich sagen….es stimmt. Ich hab die groben Umrisse und markanten Punkte wieder mit der Kohletechnik durchgepaust. Hab mir jetzt Kohlepapier bestellt, damit geht es denke ich, etwas besser. Danach lag das Bild erst mal auf dem Maltisch….ich wusste nämlich nicht, wo ich anfangen soll. Vor allem hatte ich keine Idee, wie man einen weißen Bart zeichnet. Nach einem Tutorial von Simon war ich etwas schlauer. Aber kniffelig war es bis zum Schluss und so ganz zufrieden bin ich damit nicht. Aber besser kriege ich gerade nicht hin.
Im Juli letztes Jahr habe ich mich schon einmal an die Vorlage gewagt. Freihand und ohne die geringste Ahnung von Technik. Es ist für mich sehr spannend und motivierend, die Veränderung und Entwicklung zu sehen. Hier also das Ergebnis. Vorlage, erster Versuch und das Ergebnis von heute. Und zum Schluss, weil ich es einfach so spannend finde, die Einzelfortschritte nochmal in Serie.








