Die letzten Tage brechen an

Viele Wochenenden wird es in diesem Jahr wohl nicht mehr geben. Um so mehr genieße ich die, die wir jetzt noch haben werden. Die Nächte waren schon empfindlich kalt und morgens waren es dann erst noch 4 und dann nur noch 2 Grad. Der Rasen war mit Reif überdeckt und die Kaffeetasse zum Glück heiß genug, um sich die Hände daran wärmen zu können. Und trotzdem habe ich jeden einzelnen Moment genossen und mich gefreut, dass ich in der Natur sein konnte. Sonnenaufgang, sternenklare Nacht, ein Fasan im Baum, ein Schmetterling auf unserem Tisch. Jeden einzelnen kleinen Moment habe ich aufgesogen. Und Sonne getankt. Davon hatten wir nämlich am vergangen Wochenende reichlich.

Alles neu

Naja….nicht alles. Aber der „Radweg“ für unseren Wohnwagen, den haben wir am letzten Wochenende in Angriff genommen. Die Platten, die da lagen, waren fast alle gebrochen. Und der Abstand zwischen den beiden Reihen passte zwar für ein Wohnmobil, aber eben nicht für unseren Wohnwagen.

Als das Nachbargrundstück geräumt wurde, kamen wir in den Genuß von Waschbetonplatten. Unser Vermieter hatte uns die Steine auf Paletten auf unser Grundstück gestellt und letztes Wochenende haben wir dann so richtig rangeklotzt. Tatkräftige Unterstützung haben wir von unserem Freund Erik erfahren. Vielen Dank an dieser Stelle. Ohne dich wären wir nicht so weit gekommen und hätten es sicher nicht fertig gekriegt.

Es wird Herbst

Wieder liegt ein entspanntes Wochenende hinter uns. Freitag war das Wetter so schön, dass ich noch am selben Abend rausfahren wollte. Und es hat sich wieder gelohnt. Ja, es wurde früher dunkel und damit auch recht kühl. Die Gänse machen sich mit lautem Geschnatter auf den Weg und ich freue mich schon jetzt darauf, dass sie im nächsten Frühling wieder kommen.

Der Herbst hat seine eigenen Farben. Irgendwie leuchtender.. irgendwie intensiver. Vielleicht erlebe ich sie auch nur anders, weil der doch oft graue Winter anklopft. In den Sonnenuntergang zu fahren und die unterschiedlichen Farben des Himmels zu sehen, fasziniert mich immer wieder. Für den Sonnenaufgang gilt das ebenso.

Es war eine gute Entscheidung, einen Wohnwagen zu kaufen. Genauso wie diesen Platz zu finden. Ich liebe es, hier zu sein. Gedanken fließen zu lassen, einfach zu sein und den Lärm der Großstadt hinter sich zu lassen. Wochenende auf dem Ankerplatz. Der kleine Urlaub nach einer arbeitsreichen Woche. Die kleine Auszeit zum Durchatmen. Eine Oase, in der die Seele ausruhen kann. Und dann mit neuer Kraft in die neue Woche. Das ist der Ankerplatz für mich…

Frust hoch keine Ahnung wieviel….

Ich wollte heute so gern malen. Hatte mir alles parat gemacht und mir dann das Bild vom Gartenhäuschen vorgenommen. Wollte es in Aquarell schön in Szene setzen. Aber natürlich wollte ich, dass die Perspektiven und Proportionen stimmen. Tja….was soll ich sagen. Nach vier Stunden hab ich es völlig gefrustet aufgegeben. Ich krieg es einfach nicht hin. Die Tatsache, dass ich kein räumliches Sehen habe und in Mathematik eine Niete bin, macht mir gerade echt schwer zu schaffen. Jetzt ist das Bild zwar in meinem Kopf, aber ich krieg es einfach nicht zu Papier. Vielleicht bin ich ja doch zu blöd zum Malen…..Je länger ich davor sitze, desto weniger kapier ich, wo der Fehler liegt….ach menno…..

Ein Tutorial

Strandlandschaft von Kristina Jurick, ein Tutorial auf You Tube

Verschiedene Ergebnisse. Allen ist gemeinsam, dass der erste Versuch recht dunkel war. Das hier sind nun meine Versuche zu dem Bild:

Dieses ist von Steffi, allerdings quadratisch, was dem Bild auch noch mal eine andere Note verleiht.

Diese beiden sind von Anke. Bin gespannt, ob weitere dazu kommen….

Ein besonderes Erlebnis

Heute möchte ich eine ganz besondere Geschichte mit euch teilen. Naja….für mich ist sie besonders. Ich hatte ja schon mal erwähnt, dass ich auf Facebook in verschiedenen Gruppen zum Thema Malen und Zeichnen unterwegs bin. Unter anderem auch in „Aquarelle malen“. Dort bin ich eben auf ein Bild von Steffi Kittler gestoßen:

Fällt es jemandem auf?
Mein allererster Gedanke war: „Das Bild kenn ich“. Ich war mir sicher, dass sie nach der selben Vorlage gearbeitet hatte. Sofort habe ich meine Alben durchforstet und bin auch gleich fündig geworden.

Das war mein zweiter Versuch, aber die Ähnlichkeit fiel mir trotzdem sofort auf. Und genau wie ich, fragte Steffi sich, wie man das mit den Gräsern am Besten hinbekommt. Ich habe mir nach diesem Versuch verschiedene Malerspachtel besorgt, bzw. von meinen Töchtern zum Geburtstag schenken lassen.
Natürlich habe ich Steffi gefragt, ob wir die selbe Vorlage genutzt hatten und ja, hatten wir. Und sie war auch einverstanden, dass ich die Geschichte hier veröffentlichen darf. Die Vorlage möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Es war ein Tutorial von Kristina Jurick zum Thema Strandlandschaft.

Bin gespannt, ob ich sowas noch öfter erleben werde 🙂

Morgenstund…

Ich war immer schon jemand, der früh aufsteht. Den Tag zu starten, ohne schon irgendwelchen Anforderungen zu entsprechen. Meinen ersten Kaffee in aller Ruhe zu trinken und über dies und das zu sinnieren. Hier, auf dem Ankerplatz, ist es ein ganz besonderes Vergnügen. Ich lausche dem Krächzen der Raben und Elstern. Bedauere den Hahn, der sich fast heiser kräht. Versuche die Töne der verschiedenen Singvögel zu unterscheiden und beobachte mit stillem Vergnügen, wie der Himmel sich färbt und es immer heller wird. Da es Richtung Herbst geht, wird es etwas später hell und ich komme in den Genuss der Morgenröte, ohne dafür ganz früh aufstehen zu müssen.

Ja, ich liebe diese Momente, die nur mir und meinen Gedanken gehören. Wenn alles um mich herum friedlich ist und ich einfach da sein kann. Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung…

Allein, aber nicht einsam

Letzten Freitag bin ich nach der Arbeit allein rausgefahren, da mein Mann erst am Samstag dazu kommen konnte. Es war eine sportliche Angelegenheit, da ich nicht nass werden wollte, falls es regnet. Ja, klar. Ich hätte mich auch in den Wohnwagen setzen können. Wollte ich aber nicht. Die Woche hatte ich eine Schutzhaube für den Pavillon gekauft und die galt es jetzt aufzuziehen. Zuerst das Dach und dann die Plane. War das ein Akt. Leiter positionieren, rauf, Dach über das Gestänge ziehen, Leiter umstellen usw. Und zum Schluss die Schutzhaube. Das war dann besonders kniffelig, weil ich sie ja nirgendwo zwischen stecken konnte. Zum Glück war es nicht windig und nach einer guten Stunde hatte ich es geschafft 🙂

Dann noch ein bisschen Rasen mähen und der gemütliche Teil konnte beginnen. Und es war gemütlich. Eine Flasche Wein, ein paar Kerzen, gute Musik und dann einfach nur sein…..Herrlich

Entgegen Erwartung habe ich sehr gut geschlafen. Nur den Wohnwagen habe ich nicht warm bekommen. Gas schien alle. Aber darum wollte ich mich dann lieber kümmern wenn es hell ist. Hab ich aber auch nicht hinbekommen. Und auch mein Mann fand keine andere Lösung. Wir dachten, Gas sei alle und zu allem Überfluss, dass man mir eine leere Flasche angedreht hat. War aber nicht. Die eine Flasche war noch fast halb voll, die andere komplett voll. Hmmm….also doch was mit der Heizanlage nicht in Ordnung. Da wir eh eine Heizung für das Vorzelt und für die Hütte kaufen wollten, fuhren wir zum Baumarkt. Auf dem Weg nutzte ich die Gelegenheit, ins Internet zu gehen und die Fehlermeldung zu googeln. Tja…was soll ich sagen. Der Fehler muss erst „quittiert“ werden, bevor er verschwindet. Und dann war alles easy. Die Heizung lief wieder und ich weiß in Zukunft, worauf ich achten muss. Viel falsch gemacht hatte ich nicht.
Ich genoss einen weiteren Abend, diesmal mit meinem Mann zusammen. Und im Wohnwagen war des dann auch kuschelig warm.
Heute haben wir noch ein paar kleinere Dinge erledigt und geplant, was wir noch alles so machen wollen. Ich liebe diese Momente und freue mich auf das nächste Wochenende.