Grüner Kaktus im Topf

Natürlich musste der Kaktus dann auch als Aquarell gemalt werden. Nicht ganz so schön, aber auch gelungen. Schwarz/ weiß ist manchmal eben doch besser 🙂

Heute habe ich mich anregen lassen, Weihnachtskarten selber zu malen. Die kann ich hier natürlich nicht zeigen, da ja noch nicht einmal Advent ist. Aber später zeig ich sie dann gerne. In vielerlei Hinsicht male ich noch wie ein Kind. Hab meine Stil noch nicht so wirklich gefunden. Aber das hilft mir, verschiedene Techniken auszuprobieren. Nicht auf einen Stil festgelegt zu sein, gibt die Freiheit, sich auszuprobieren 🙂

Kaktus im Topf

eine Lektion aus dem Grundkurs Zeichnen von Schnaud.de mit Simon

Nachdem mir die Kugeln schon so gut gelungen waren, habe ich mich gestern an den Kaktus gewagt. Für mich tatsächlich eher eine Aloe, aber das tut ja nichts zur Sache. Mein erster Versuch gefiel mir überhaupt nicht. Das Papier war, nach meinem Empfinden, nicht für diese Technik geeignet. Außerdem musste ich die Vorlage verkleinern, weil das Papier eben kleiner war. Und eigentlich wollte ich das hier gar nicht zeigen.

Der Topf war ja noch ganz gut…aber die Pflanze ist mir derbe verrutscht und ich war doch etwas enttäuscht. ABER….ich habe es dann eben nochmal auf weißem Zeichenpapier versucht und bin tatsächlich beeindruckt. Einfach, weil ich mich selber Lügen gestraft habe. Denn der zweite Versuch kann sich wirklich sehen lassen:

Das Spiel mit Licht und Schatten

Heute sind meine Zeichenstifte von Schnaud und der Grundkurs zum Zeichnen eingetroffen. Einer der Vorteile, wenn man Vertretung im 24 Stunden-Dienst macht, ist dass man zwischendrin mal einen Tag frei hat. Und den habe ich heute genutzt, um meine Lieblingsstiefel reparieren zu lassen, meine Fingernägel auf Vordermann zu bringen, einen tollen Film zu gucken und anschließend endlich zu zeichnen. Jaaaaa…..ich habe mir Zeit gelassen, bis ich angefangen habe. Beim Malen dann nicht mehr ganz so viel. Aber ich finde das Ergebnis trotzdem sehr gelungen. Wie gesagt…..dafür, dass ich davon überzeugt war, dass ich es sowieso nicht kann, finde ich mich inzwischen gar nicht mehr sooooooo schlecht. Aber ich gebe zu, ein Kurs mit anderen Menschen zusammen, einem Lehrer der einem die Tricks und Kniffs zeigt und beibringt, das wäre schon auch toll. Aber Simon Gillmeister macht den Online-Kurs sehr gut und vor allem sehr verständlich. Ich freu mich auf den Portrait-Kurs 🙂

Und noch mehr Frau mit Schirm

Natürlich wollte ich es auch mit Aquarell versuchen. Ich habe den Zwischenschritt als Foto festgehalten. Das allein ist schon ein tolles Bild. Aber ich wollte weiter gehen.

Ich denke, die Frau mit Schirm wird nun noch häufiger auftauchen. Sie macht einfach Spaß

Frau mit Schirm

Ich hatte ja schon angedeutet, dass ich mit dieser Vorlage noch so einiges Vorhabe. Zum einen habe ich versucht, sie noch besser hinzubekommen. Dann habe ich es mit einem Farbkontrast versucht.

Ich mag diese Vorlage vor allem deshalb, weil sie mir anscheinend aus der Seele kommt. Es ist das erste Objekt, das ich immer wieder nachzeichnen kann und immer wieder gut gelingt. Dadurch macht es besonders viel Spaß, damit herumzuexperimentieren

Yeah

Heute bin ich echt mal so richtig begeistert. Ich mag diese Vorlage und dachte ich versuchs mal

In wenigen Minuten hatte ich es fertig. Zugegeben, viel radiert. Und ich mag die Knetradierer nicht, oder die mich nicht. Aber egal….bin trotzdem total begeistert. Das wird auf jeden Fall noch ein Aquarell

Zeichnen mit den Kids

Ich arbeite in einer Wohngruppe. Beim Mittagessen meinte meine Kollegin, das Stillleben an der Wand könnte ich doch bestimmt auch malen. Nee.. glaub ich nicht. Aber so unterhielten wir uns über meine Fortschritte und mein Lernen. Dabei kam das Thema ein Bild falsch herum malen auf. Die Kinder konnten sich nichts darunter vorstellen und so startete ich den Versuch. Für einige, war es echt schwer. Ein paar versuchten dass Bild, obwohl es falsch herum lag, richtig herum aufs Blatt zu bringen. Am Ende kamen ganz tolle Ergebnisse dabei heraus und auch die Kinder waren ganz überrascht. Übrigens alle ungefähr im gleichen Alter, also zwischen 9 und 11 Jahren, aber in verschiedenen Entwicklungstufen. Für unser Kind mit geistiger Behinderung war es am schwersten, weil sie einfach nicht umswitchen konnte. Es sollte ein Spaß sein, aber sie war total frustriert. Weinte und meinte, das hätte doch überhaupt keinen Sinn, ein Bild falsch rum zu malen. Sie hat es dann richtig herum versucht, hatte aber große Schwierigkeiten dabei. Trotz der Wut und Tränen wollte sie es aber unbedingt weiter versuchen und hat nicht aufgegeben. Am Ende hat sie das Blatt vor eine Lampe gehalten und die Konturen nachgepaust. Was ich irgendwie Klasse fand, weil sie für sich eine Lösung gefunden hat, dieses Bild zu malen.

Das erste Bild ist die Vorlage. Das zweite und dritte jeweils von mir. Einmal Kopf herum einmal richtig herum. Die anderen sind von den Kids

Meine Kollegin will es auch versuchen. Bin gespannt….

Herbstinspiration

Na klar…heute musste ich doch sofort den neuen Arbeitsplatz einweihen. Der Herbst mir seinen Farben hat mich schon die ganze Zeit inspiriert. Und so habe ich mich dann mal ans Werk gemacht. Das erste Bild ist nach einer Idee von Kerstin Schmolmüller entstanden

Das andere nach einer Vorlage von mir

Zuerst habe ich es mal grob mit Bleistift skizziert um ein Gefühl dafür zu bekommen. Und dann habe ich mich an die Farben gewagt. Nein, nicht perfekt. Aber ich bin trotzdem sehr zufrieden 🙂

Mein Kreativplatz

Heute habe ich ihn also endlich aufgebaut. Mein Tisch, der seit Juli darauf wartete ausgepackt und aufgebaut zu werden. Und ja…ich habe ihn fast ganz allein aufgebaut. War zum Glück auch nicht so schwer. Da es nicht soviel Stauraum wie in der Kommode gibt, steht nebendran noch ein Regal, wo ich Bücher und andere Materialien aufbewahren kann. Alles in allem bin ich sehr zufrieden und freue mich darauf, wieder frisch ans Werk zu gehen 🙂

Ein Gruß von Ignatz

Die Vorhersage war da. Aber mit vier Sturmbändern waren wir sicher, es würde halten. Trotzdem hatte ich ein ungutes Gefühl. Also sind wir letzten Donnerstag noch schnell rausgefahren. Dem schnellen Eingreifen unserer Nachbarn ist es zu verdanken, dass sich uns nur dieses Bild bot

Sie hatten den Pavillon aufs Dach gelegt und gesichert. Unsere Stühle standen geschützt hinter dem Haus und so konnte nichts in den Wohnwagen fliegen. Unser Vermieter kam mit dem Akkuschrauber und innerhalb einer Stunde war alles abgebaut und weggeräumt. Der Pavillon lässt sich wohl reparieren und weiter benutzen. Glück im Unglück. Jetzt können die Stürme kommen. Da nun alles fertig ist, verbringen wir das Wochenende zu Hause. Die alte Kommode wird heute abgeholt und ich kann endlich meinen Maltisch aufstellen. Dazu an anderer Stelle später mehr…