Mein erstes, gelungenes, Portrait

Ich habe ja schon die ein oder andere Übung gemacht und mich hier und da schon an Portraits versucht. Bislang eher mit mäßigem Erfolg, weil mir einfach die Technik gefehlt hat. Ich bin halt nicht so talentiert, dass ich von alleine darauf gekommen wäre. Zu Weihnachten habe ich mir dann den Portrait-Zeichenkurs von Simon Gillmeister von Schnaud.de gegönnt. Und vor vier Tagen habe ich mich endlich rangetraut. Große Erwartungen hatte ich nicht, weil ich mir selber nicht viel zugetraut habe. Um so mehr bin ich von dem Ergebnis begeistert. Ich habe die Kohletechnik für die Übertragung angewendet. Das freie Zeichnen fällt mir noch sehr schwer, weil ich in Sachen Perspektive und Proportion noch kein sicheres Auge habe. Außerdem spart es, zugegebener Maßen, etwas Zeit. Und da Simon in seinen Videos immer wieder gesagt hat, dass es okay ist und nicht wirklich was mit abpausen zu tun hat, habe ich diese Technik gern genutzt. Im Prinzip ist es erst mal abpausen. Die Rückseite der Vorlage wird mit Kohle eingeschwärzt und man paust dann die Konturen durch. Ebenso wichtige Bereiche, die so grob eingezeichnet werden können. Den Rest macht man dann aber wirklich alleine und das ist schon eine Herausforderung. Insgesamt habe ich an drei Tagen immer wieder an dem Bild gearbeitet und es gäbe sicherlich das ein oder andere noch zu verbessern. Es wäre auch sinnvoll gewesen, sich alle Videos zum Kurs vorher anzuschauen, weil es mir manchen Schritt erleichtert hätte, wenn ich in der richtigen Reihenfolge gearbeitet hätte. Aber das hilft mir nun bei den nächsten Zeichnungen. Und irgendwie muss man sich ja auch langsam rantasten an die eigenen Fähigkeiten. Ich bin jedenfall sehr zufrieden und meiner Familie scheint es auch zu gefallen, denn heute kamen zwei weitere Anfragen für ein Portrait 🙂

Fertig 🙂

Willkommen im Jahr 2022

Ich hatte einen guten Start in das neue Jahr und bin nun gespannt, was es so alles bringen wird.

Im letzten Jahr habe ich einige Bilder nach Videovorlagen und -tutorials von Kerstin Schmolmüller gemalt. Eines ihrer wichtigsten Werkzeuge ist der Fanstippler, ein ganz besonderer Pinsel. Den habe ich mir zum Jahresende noch gegönnt und heute mein erstes Bild damit gemalt. Ohne Vorlage, einfach aus dem Kopf heraus. Ich mag es und bin mal wieder erstaunt, was ich schon alles gelernt habe.

Den Pinsel gibt es übrigens hier:
https://www.ellathefay.com/shop/fanstippler-ellathefay/

Es war ein schwieriges Jahr

Corona, Episode zwei, neigt sich dem Ende. Staffel drei steht schon in den Startlöchern. In neuen Hauptrollen Kanzler Scholz, Dr. Panik Lauterbach, Dr. Warner Drosten und einige andere bekannte. Neu dabei Mutante Omikron. Man darf gespannt sein, was im nächsten Jahr so alles kommt.

Ja, für mich war dieses weitere Corona-Jahr nicht leicht. Ich musste etwas freiwillig tun, was ich absolut nicht wollte. Aber ohne diesen Schritt wäre mein Leben noch schwieriger geworden. Und irgendwann ist die Grenze dessen, was man aushalten kann, erreicht. So what….

Es gab aber auch schöne Dinge. Dazu gehört die Geburt meines Enkels. Mittlerweile der dritte aus meiner Ahnenreihe. Der Urlaub mit meinem Sohn und seiner Frau, der dazu geführt hat, dass wir nun stolze Besitzer eines Wohnwagens sind. Die Freiheit, die damit einhergeht, ist unbezahlbar. Wir konnten trotz aller Widrigkeiten unsere Urlaube in Dänemark verbringen. Für einen kurzen Moment mal alles hinter sich zu lassen, keine Nachrichten zu empfangen und mal ganz bei sich selber zu sein, war sehr wichtig für mich.

Ich hab das Malen für mich entdeckt und schöne Fortschritte gemacht. Es entspannt mich unglaublich und wenn ich ein Bild male, dann bin ich ganz bei mir und dem, was ich da gerade mache. Eine wichtige Ressource, auch wenn ich mich manchmal sehr dazu motivieren muss.

Ich konnte eine zeitlang nicht arbeiten, weil ich gerade mal genug Kraft für mich selber hatte. Inzwischen geht es wieder besser und ich hoffe, das bleibt auch so.

Meinen letzten Dienst habe ich ganz entspannt mit meinem neuen Hobby gefüllt. Die Kinder haben sich ebenfalls beteiligt und das ist dabei herausgekommen

Sie wollen übrigens auch alle ein Schneemannbild :). Zwei hab ich schon fertig. Mal sehen, was ich dieses Wochenende noch schaffe….

Für das neue Jahr habe ich keine guten Vorsätze. Ein paar Ideen, ja. Ich möchte weniger bis gar nicht mehr rauchen. Ich möchte weiter malen. Ich möchte viel Zeit auf dem Ankerplatz verbringen. Ich möchte wieder nach Dänemark. Und ich möchte, dass es die letzte Staffel Corona ist. Manches habe ich selber in der Hand, manches nicht. Ich wünsche mir die Gelassenheit, diese Dinge unterscheiden und dann entsprechend handeln zu können. Schauen wir mal, was das Jahr 2022 bringt.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch und einen guten Start in das neue Jahr. Bleibt oder werdet gesund. Lacht viel und genießt das Leben. Nehmt euch Zeit für euch und eure Lieben. Probiert etwas Neues aus. Aber vor allem….lasst euch von Nichts und Niemandem unterkriegen.

Liebe Grüße,
Claudia

Lauter Schneemänner

Meine Weihnachtskarten mit Schneemann sind besonders gut angekommen. Vor allem bei meinen Enkelkindern. Nachdem die Weihnachtskarte bei Nele angekommen ist und sie sie gleich für sich beanspruchte, kam mir die Idee, den Enkelkindern große Schneemannbilder zu malen. Hier sind sie nun

Für Nele
Für Thore
Für John

Ein Bild entsteht

Gestern bekam ich von einer Freundin ein Bild zugeschickt, mit den Worten, dass ist doch bestimmt etwas für dich….

Ein schönes Bild….aber ich musste doch erst mal schlucken. Soviele Details….ich war mir nicht sicher, ob ich es auch nur halbwegs umsetzen kann. Und so habe ich den ganzen Tag damit verbracht. Vorgezeichnet, Farben gemischt….hier ein wenig gemalt, trocknen lassen, weiter gemalt. Bis ich dann zufrieden war. Nein, so toll wie die Vorlage ist es nicht. Aber ich bin trotzdem sehr zufrieden. Ich sehe, was ich noch nicht kann. Aber ich sehe vor allem, was ich gelernt habe:

Schneemann-Fieber

Weihnachtszeit ist Kartenzeit. Bei uns hat das meistens mein Mann gemacht. Er hat eine schöne Schrift und ihm fallen immer nette Sprüche ein. Mir war das nicht so wichtig. Dieses Jahr ist das etwas anders. Denn dieses Jahr suche ich die Karten nicht aus, ich gestalte sie selber. Dabei hole ich mir aus allen möglichen Ecken Inspirationen. Na gut, hauptsächlich auf Pinterest. Ein paar Sachen sind auch schon ganz gut gelungen. Aber das beste sind die Schneemänner. Sie sind einfach zu niedlich und inzwischen bin ich schon richtig gut darin geworden. Wenn das so weitergeht, habe ich die Karten für das nächste Jahr auch bald fertig :).

Nein, ganz so schlimm ist es noch nicht. Aber es macht mir unglaublich viel Spaß, die Vorlagen nachzuarbeiten und die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen :