Malen mit Acryl-Farben

Die letzten beiden Wochenenden bin ich endlich mal wieder zum Malen gekommen. Die Acryl-Farben lagen schon lange hier rum und ich wollte sie draußen ausprobieren. Mein Mann ist ja noch im Home-Office. Und da ich nicht wusste, wie stark die Geruchsbelästigung sein würde, hatte ich entschieden im Freien zu malen. Also auf dem Ankerplatz. An der Staffelei, die ich von Flo geschenkt bekommen habe. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön. Es ist ein ganz anderes Malerlebnis. Ebenso das Malen mit Acrylfarben. Es macht unglaublich viel Spaß mit den unterschiedlichen Farben und Farbübergängen zu malen. Einfach nur herrlich. Leider habe ich nicht genug Wände um die Bilder alle aufzuhängen. Das Mohnbild hängt jetzt im Badezimmer auf dem Ankerplatz. Und was ich mit dem Rest mache, weiß ich noch nicht 🙂

Die neue Saison

Wir haben lange darauf gewartet, aber jetzt ist es endlich so weit. Ostern waren wir ja schon mal draußen. Haben alles wieder soweit klar gemacht. Und die letzten beiden Wochenenden haben wir noch mal alles gegeben. Der Wohnwagen war zur Inspektion…alles tiptop. Naja….ist ja auch alles noch neu. Das schöne Wetter haben wir genutzt, um auch das Umfeld wieder schick zu machen. Rasen mähen, Hecke vom Unkraut befreien, den Pavillon sturmfest aufbauen und einfach nur die Zeit draußen genießen. Keine Uhrzeit, kein Stress, keine Anforderungen außer die eigenen, und ganz viel Zeit. Für Kaffee, gutes Essen, schöne Gespräche, Vino. Einfach Zeit für sich selber.

Zeit zum Entspannen

Zeit die Rufe des Kuckucks zu zählen….ich bin auf 41 hintereinander gekommen. Zeit, das Vogelgezwitscher zu hören und das Hausrotschwänzchen zu beobachten.

Zeit, die Hütte aufzuräumen

Zeit zum Malen

Zeit zum Nachdenken und zum sortieren. Zeit um sich mit den Aufgaben und Rechten der MAV vertraut zu machen.

Zeit, sich mit Acrylfarben auszuprobieren

Zeit, den Wohnwagen für seine erste Ausfahrt vorzubereiten und einzuräumen.
Zeit, um ein paar Verschönerungen im Garten vorzunehmen

Zeit für mich

Es war eine kostbare Zeit und ich freue mich auf noch viel mehr davon…

Muttertag

Endlich wieder ein freies Wochenende und natürlich waren wir draußen. Rasen mähen, ein wenig Unkraut beseitigen, das erste mal gegrillt, unsere neue Feuerschale eingeweiht und den Abend mit einigen unserer Nachbarn verbracht, die das Glück haben, da draußen zu wohnen. Ein gelungenes Wochenende und alle Kinder haben an mich gedacht ❤️. Ein Wochenende wie ein Kurzurlaub. Wann ist Freitag? 😂

Vorfreude

Samstag Vormittag. Ich bin auf dem Weg zur Arbeit, 24-Stunden-Dienst.
Die Bahn ist sehr voll. An fast jedem Eingang stehen Kinderwagen. Lauter Familien mit Kindern jeder Altersklasse. Sie alle haben etwas gemeinsam: Die Freude auf einen Familienausflug im Tierpark.
Da rätseln die Kleinen, welche Tiere sie wohl sehen werden oder fragen explizit, ob man auch zu den Löwen, Tigern oder Elefanten gehe. Und die Großen überlegen, wo sie Mittag essen wollen und freuen sich darauf, Freunde und Verwandte wieder zu treffen.
Es ist eine fröhliche und erwartungsvolle Stimmung. Voller Stimmenwirrwarr und Gelächter. Manchmal etwas laut:

Vorfreude eben 🙂

Erwachen

Die Bahn ist heute ziemlich leer. Noch sind Osterferien. Keine Schulkinder unterwegs, viele Menschen sicherlich noch im Urlaub.
Die Ostertage liegen hinter uns, mit viel Sonne. Die Menschen zieht es an solchen Tagen ja immer raus. Und doch hatte es dieses Mal wieder eine tiefere Bedeutung. Corona wird immer mehr Alltag. Zahlen, bei den wir im letzten und vorletzen Jahr in den Lockdown gegangen sind, wären heute wohl eher ein Zeichen dafür, dass es überstanden ist. Der Umgang mit Corona beginnt sich zu normalisieren, so empfinde ich es jedenfalls. Da kann ein Lauterbach noch so viel von einer möglicherweise kommenden neuen Omikronvariante reden, die vielleicht ebenso todbringend wie die Deltavariante sein könnte. Die Menschen mögen nicht mehr. Sie wollen endlich wieder leben. Frei. Unbelastet. Und vor allem selbst bestimmt. Der Herbst kommt früh genug…..

Ein Freitag im April

Freitag. Auf dem Weg zur Arbeit. Es ist ein Apriltag wie aus dem Bilderbuch. Kalt, windig, regnerisch. Draußen ist alles grau. Selbst das Grün an den Büschen und Bäumen wirkt grau. Und die Menschen?
Wirken gerade auch grau. Überwiegend dunkel gekleidet, Kapuzen weit über den Kopf gezogen. So als wollten sie sich in ihre Jacken verkriechen. Die Gesichter wirken müde und erschöpft. Sie warten wohl genauso sehnsüchtig wie ich auf das Wochenende…..

Frohe Ostern

Ich wünsche euch frohe Ostern

In der letzten Zeit war es hier etwas ruhiger. Das liegt zum einen daran, dass ich mich gerade mit einem weiteren Projekt beschäftige, welches viel Zeit in Anspruch nimmt. Zum anderen ging es mir in der letzten Woche nicht so gut. Ständig erschöpft und das Gefühl immer weiter schlafen zu müssen. Der medizinische Check up läuft.

Wie gewünscht, verbringen wir Ostern auf dem Ankerplatz. Der Albatros ist wieder voll in Betrieb. Wir haben die Terrasse neu verlegt. Naja…eher mein Mann. Das war wie bei den Heinzelmännchen. Ich hatte mich hingelegt um zu ruhen. Als ich aufwachte, war alles fertig :).

Der Pavillon steht und wird noch sturmsichergemacht und ein paar Blümchen hab ich ich noch gepflanzt. Jetzt können wir ausruhen und genießen. In der Galerie ein paar Bilder vom Wochenende

Reflexion

Heute beobachte ich mal nicht.
Heute bin ich mit den Gedanken bei mir. Bei meinem neuen Minenbleistift, den mir eine liebe Kollegin vorhin geschenkt hat, weil ich meinen letzten verloren habe. Ein kleines Präsent, weil einen für sie bedeutsamen Dienst mit einer anderen Kollegin getauscht habe, damit diese dabei sein konnte. Ich mag solche Geschenke. Sie spiegeln wieder, dass mein Gegenüber mich sieht und wahrnimmt. So empfinde ich es jedenfalls.
Diese Woche war viel los. Es standen einige wichtige, dienstliche Gespräche an, die ich alle erfolgreich gemeistert habe. Ich habe ein ganz tolles Feedback bekommen. Von wegen reflektierte und kompetente Gesprächspartnerin. Das hat sich einfach unglaublich gut angefühlt. Tut es noch immer.
Jetzt freue ich mich auf den Feierabend.
Durchatmen, ausatmen, entspannen….Es war ein guter Tag 🙂

Da sind ja gar keine Würmer

Sonntag Mittag … ich habe meinen 24-Stunden-Dienst beendet und fahre nach Hause. Da sitzt eine junge Familie, Vater, Mutter, zwei Kinder. Ihrem Gespräch kann ich entnehmen, dass sie in den Tierpark wollen. Berlin hat zwei Zoo’s und sie scheinen nicht sicher zu sein, ob sie in der richtigen Bahn sitzen. Da kann ich ihnen behilflich sein :).
Die Bahn verlässt die Haltestelle und fährt ins Dunkle. Der kleine Junge, schätzungsweise zwischen 3 und 5 Jahren alt, presst sein Gesicht an die Scheibe und starrt angestrengt in die Dunkelheit. Dann dreht er sich zu seinem Vater um und schaut ihn fragend an. „Wir sind doch unter der Erde, oder?“ Der Vater bestätigt dies. „Aber ich sehe gar keine Würmer“

3 Minuten

So lange dauert der kurze Aufenthalt an der Köllnischen Heide. Menschen schauen auf ihr Handy, nehmen die Maske kurz herunter um mal durchzuatmen. Manche packen ihr Frühstück aus oder trinken einen Schluck Wasser. Andere kramen in ihrer Tasche, überprüfen noch einmal, ob sie alles dabei haben, was sie heute brauchen.
Ein genervtes ausatmen. Ein Hüsteln, überall raschelt es. Ungeduld, die man hören kann.
Für manche Menschen sind drei Minuten eine Ewigkeit. Zugegeben, für mich manchmal auch. Heute waren sie zu kurz und ich musste meine GEschichte zu Hause fertig schreiben 🙂